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Fahnen hissen PDF E-Mail
Montag, 2. Juni 2008

photocase_de_uriel._b8r5ynqc2.jpgSie haben noch keine Fahne an Ihrem Auto? Sind Sie wahnsinnig? Denn derzeit gehört es zum guten Ton den Patriotismus bis zum endgültigen Erbrechen raushängen zu lassen. Die Österreicher fahren mit österreichischen Fahnen, die Türken mit den ihren oder im Falle einer kleinen Unentschlossenheit mit beiden und motorisiertbeflaggte Schweizer mit Löchern in ihren Autos waren auch schon zu sehen. 

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Gott gesehen PDF E-Mail
Donnerstag, 29. Mai 2008

photocase_de_freeday_4fbssb9q2.jpgIst es als ein glücklicher Umstand zu bewerten, wenn man mitten im Leben das schmeichelhafte Privileg erlangt hat Gott zu sehen? Nicht den einen der Katholischen Kirche, es ist ein anderer, aber ich habe ihn gesehen.

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Nils Holgersson in Illmitz PDF E-Mail
Dienstag, 27. Mai 2008

photocase_de_tyko_881314872.jpgUnlängst erhielt ich eine freundliche Einladung des Illmitzer Bürgermeisters, in wenigen Wochen den "Nils Holgersson-Preis" in Silber entgegen zu nehmen, so ich geneigt sei dieser Ehre nach zu kommen. Und wie ich geneigt war. Wann bekommt man schon einen Preis der einen mit nicht enden wollender Rührung an die eigene Kindheit, beziehungsweise viel eher an das damals noch funktionierende Kastln namens ORF erinnert.

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Natürlich erholsam PDF E-Mail
Montag, 26. Mai 2008

photocase_de_pinnwand_8e7vcq582.jpgOft genügt es sich nur für ein verlängertes Wochenende aus dem Moloch zu bewegen in dem man während der Woche lebt, um verhältnismäßig erholt an den Ausgangspunkt zurück zu kehren. Mit einem Sack an Eindrücken befindet man sich wieder in einer Großstadt ohne Störche und ganz ohne ländliche Freundlichkeit oder burgenländischen Süßweinen.

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Danke es geht schon PDF E-Mail
Mittwoch, 21. Mai 2008

photocase_de_kaffeeschlrferin_4k2mqjpk2.jpgEs ist einer der wenigen Tage des Jahres, in denen ich mit einer mir extrem erscheinenden Rückenkrümung nach ganz weit unten, von was weiß ich wieviel Prozent, die Gänge entlang wanke. Nein, nicht betrunken, aber voll bis ganz oben hin mit allem was das Leben in so einem Tiergarten zu bieten hat. Und motzen hilft jetzt auch nicht. Es wird einem zugeschaufelt und man schaufelt weiter. Sonst geht man unweigerlich im Morast der Wunderwelt unter.

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Guten Morgen PDF E-Mail
Montag, 19. Mai 2008

photocase_de_chrises_fax886ju2.jpg"Gestern waren Sie noch nicht da. Zumindest habe ich Sie hier noch nie gesehen. Sie kommen mir vollkommen unbekannt vor. Möchten Sie sich mir nicht vorstellen?"
Ich blicke den alten Herrn an der mit einer schwarzen Katze am Schoß vor mir sitzt und diese gedankenverloren streichelt. Dabei sieht er mich mit leicht zugekniffenen Augen an und lächelt unverbindlich. Er lächelt als wäre ich nur als eine Sternschnuppe in sein Leben eingedrungen. Kaum wahrnehmbar. Und doch fordert er mich nochmals auf, ihm meinen Namen zu nennen.

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Schon weg und doch noch dort PDF E-Mail
Donnerstag, 15. Mai 2008

photocase_de_aussi97_pe5j262r2.jpgBewegung ist nicht gleich Fortgang. Oder anders ausgedrückt, fährt man von einem Ort weg, heißt es noch lange nicht, dass man ihn auch tatsächlich verlassen hat. Oder, der willige Körper reist ab und vergisst die Seele, vielleicht auch nur einen kleinen Teil davon, an besagtem Ort.

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Die Zuagroasten PDF E-Mail
Mittwoch, 14. Mai 2008

altaussee.jpgPaul Lendvai liebt Altaussee und seine wunderbare Gegend. Er schloss das Ausseerland in sein Herz und es lässt ihn nicht mehr los. So beschrieb er es jedenfalls blumig im "Ausseerland - Postillion". Und, dass nicht alles Gold ist was glänzt, ist längst bekannt. Aber was hat das mit Paul Lendvai zu tun?

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Dem Ende sehr nahe PDF E-Mail
Dienstag, 13. Mai 2008

 

photocase_de_daniel.schoenen_bdd7k5482.jpgEs gibt Orte in denen zwangsläufig Beginn und Ende auf immer verknüpft sind. Tschernobyl ließ den reinen Glauben an die Atomkraft platzen und es war der Beginn einer unsichtbaren Grenze des Machbaren. Unsichtbar war die Grenze, nicht jedoch die Auswirkung.

 

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Eilige Türken PDF E-Mail
Freitag, 9. Mai 2008

photocase_de_kallejipp_5bzjvhzb2.jpgNein, dieser Blog bezieht sich keinesfalls auf den Beitrittswunsch der Türkei in die EU. Er bezieht sich auch nicht auf deren Streit mit den Kurden. Der Titel bezieht sich in allererster Linie auf den Besitzer des Italieners ums Eck. Dachten wir anfangs, er wäre Italiener, entpuppte er sich sehr rasch als Türke.

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Übereinstimmungen und Geschenke PDF E-Mail
Mittwoch, 7. Mai 2008

photocase_de_sushi100_z568n4t52.jpgIch befinde mich mitten im Gespräch mit einem Kollegen und er erzählt mir, dass er zum Wochenende durch die Unberechenbarkeit des Aprilwetters im Mai in den Regen kam. Das selbe erzählte mir meine in der Grafik beschäftige Kollegin und weitere. Als wären wir im Kollektiv unterwegs gewesen, denn ich wurde im Zuge eines Wochenendspazierganges auch angeregnet.

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Der kranke Riese PDF E-Mail
Dienstag, 6. Mai 2008

photocase_de_kong_4z25bwav2.jpgIch hörte von einem Freund, dass in seiner Firma ein Riese von einem Über-Chef beschäftigt sei. Er vermutete, dass es sich um einen kranken Riesen handle, weil er so unendlich voluminös war und man ihn kaum zu Gesicht bekam. Das wäre zumindest bei Tieren ein Zeichen, dass sie sich nicht wohl fühlen, meinte er.

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Rosinenbrot und so PDF E-Mail
Montag, 5. Mai 2008

photocase_de983539222_derthomasonline.jpgRosinen sind von der Natur benachteiligte Dinger. 50 % der Menschheit mögen sie nicht und neigen dazu sie mit großem Geschrei und spitzen Fingernägeln aus dem Ort ihres Daseins zu popeln um sie anschließend vom Tellerrand in den Müll zu bugsieren. Ein würdeloses Ende einer ehemals würdevollen Weintraube.

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Land der Keller PDF E-Mail
Mittwoch, 30. April 2008

photocase_de_sto.e_rxwm8b2m2.jpgWas haben Sie in ihrem Keller? Ich für meinem Teil verfüge nicht nur über einen Keller, sondern sogar über eine unversperrte Kellertüre, nachdem sie vor etlichen Jahren im Rahmen eines Generaleinbruches krimineller Bösmenschen aufgebrochen wurde. Damals fanden sich alle Kellertüren unseres Hauses widerlich geöffnet. Den dort gelagerten Wein nahmen sie nicht mit, die Überbleibselfliesen auch nicht. 

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Al Jaziera lässt fragen PDF E-Mail
Dienstag, 29. April 2008

photocase_de_chriskuddl.jpgAl Jaziera berichtet von dem schrecklichen Geschehen in Amstetten, dem Nachfolgefall Kampuschs und die Moderation stellt die Frage in den Raum, warum diese Fälle immer in Österreich passieren. Lässt Freud grüßen?

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Afrika, Afrika PDF E-Mail
Montag, 28. April 2008

photocase_de_maheeny.jpgEs bedarf keinerlei Anstrengungen die Stadt zu verlassen um neue Kontinente, neue Staaten, fremdes Leben kennen zu lernen. Eine Millionen-Stadt wie Wien machts möglich. Zwar nicht so ausgeklügelt wie zum Beispiel China Town in New York oder sonst wo, aber ähnlich, kleiner, wesentlich überschaubarer.

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Frittatensuppe PDF E-Mail
Mittwoch, 23. April 2008

photocase_de_hita_one_99c9xgcz2.jpgEs gibt Dinge im Leben die mag man nicht und sollte man nur irgendwann einmal versucht sein die Ablehnung zu ergründen, bleibt oftmals eine vernünftige Antwort versagt. Mit der Frittatensuppe verhält es sich zum Beispiel auch so. Ich weiß, dass ich sie nicht mag, kann aber nicht begründen wieso dem so ist.

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Die Köpfe in den Sand PDF E-Mail
Dienstag, 22. April 2008

photocase_de_rokit_de_bcxjgccc2.jpgIch gebe hier den Ton an und wenn ich möchte, dass wir die Köpfe in den Sand stecken... ich korrigiere, dass Sie die Köpfe in den Sand stecken, dann tun sie das gefälligst auch. Aber nein, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ganz sicherlich nicht, nur eine Anordnung von oben. Schließlich muss gespart werden und wenn alle ihren Kopf im Sand haben, sparen wir enorm.

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Und noch ein kurzes Märchen PDF E-Mail
Montag, 21. April 2008

photocase_de_lahja_4k9u6pu42.jpg Das kleine Mädchen hüpfte vergnügt von Wolke zu Wolke und erfreute sich am schönen, sonnigen Tag. Zwischendurch griff es tief in die Taschen ihrer Kleiderschürze, holte immer wieder ein paar weiße Blüten daraus hervor und streute diese am Rand der Wolken hinunter auf die Erde.

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Die Frau mit den goldenen Haaren PDF E-Mail
Freitag, 18. April 2008

photocase_de_rotwild_h54kp6b22.jpgMomo ist ein kleines aufgewecktes Mädchen, 8 Jahre alt, mit wilden dunklen Locken und einem immer lachenden Gesicht. Wenn Momo einen Raum betritt geht die Sonne auf, meinen zumindest die Erwachsenen. Was sie damit genau sagen möchten weiß kein Mensch, aber vermutlich meinen sie, dass das Lachen von Momo wie eine Sonne den Raum erhellt. Daher ist Momo auch bei allen sehr beliebt, denn ansteckend ist ihr helles Lachen allemal.

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